Solaranlage

Aller Anfang sind die Solarkollektoren. Sie werden auf das Dach montiert, um die Sonnenenergie vollflächig aufzunehmen. Und das nicht nur im Sommer – auch bei Bewölkung kann das „Kraftwerk Sonne“ angezapft werden. Denn neben der direkten Sonneneinstrahlung wird auch die so genannte diffuse Strahlung effektiv zur Wärmegewinnung genutzt.

 

Und wie läuft das technisch?

1. Die Solarkollektoren nehmen die Energie der Sonne auf. Die in den Kollektoren befindliche Wärmeträgerflüssigkeit wird durch die Strahlung der Sonne erwärmt und mit Hilfe einer Pumpe zur weiteren Nutzung an den Solarspeicher weitergeleitet.

 

2. Über einen Wärmetauscher gelangt die Wärme in den Solarspeicher, wo sie für die Erwärmung des Brauchwassers und/oder zur Heizungsunterstützung zur Verfügung steht. Durch den Einsatz eines Schichtlademoduls lässt sich die Effizienz der Anlage zusätzlich steigern. Dabei wird das Wasser direkt mit Solltemperatur eingeschichtet und steht nach vergleichsweise kurzer Aufheizzeit mit Nutztemperatur bereit.

 

3. Das Frischwassermodul hat sich als sinnvolle Aufwertung innerhalb des Kreislaufs der Solaranlage bewährt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Warmwassersystemen wird das Wasser nicht über mehrere Tage gelagert, sondern erst bei Bedarf frisch erwärmt - hygienisch einwandfrei und gradgenau temperierbar.

 

4. Alle Einstellungen in Bezug auf die Solaranlage und die Wärmeversorgung im Gebäude werden über die Solarregelung vorgenommen. Eine Pumpe führt die Wärmeträgerflüssigkeit schließlich erneut den Kollektoren zu – und schließt damit den energiesparenden Wärmekreislauf. 


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